Leichtbauwände – so genial wie flexibel

Leichtbauwände haben im Neubau, vor allem aber auch bei der Gebäudesanierung immer mehr Freunde gefunden. Die Gründe liegen auf der Hand: Die leichten Wände lassen sich unabhängig von der Statik flexibel montieren und können im Nachhinein vergleichsweise leicht verändert werden.

Regelwandaufbau – für jeden Einsatzbereich die richtige Wand

Leichtbauwände bestehen grundsätzlich aus einer Unterkonstruktion in Form von Holz- oder Metallprofilen sowie einer beidseitigen Beplankung. Je nachdem, für welchen Zweck die Wand genutzt werden soll kommen Dämmschichten, Installationskanäle oder mehrlagige Beplankungen zur Aussteifung hinzu. Durch die Kombination der entsprechenden Komponenten kann die Trockenbauwand an konstruktive und statische, aber auch an bauphysikalische Ansprüche wie Brand- und Schallschutz mühelos angepasst werden. Spezielle Profile sorgen für den sicheren Anschluss der Wand an den Fußboden bzw. die Decke.

Beplankungsmaterial aus Gips

Die Beplankung von Leichtbauwänden übernimmt wichtige Aufgaben. Zum einen schließt sie die tragende Konstruktion, zum anderen steift sie die gesamte Wand aus. Für die Beplankung können generell alle plattenartigen Baustoffe eingesetzt werden, besonders gebräuchlich sind Gipskarton- bzw. Gipsfaserplatten.

  • Gipskartonplatten bestehen aus einer Mischung aus Gips und Zellulosefasern, der Gipskern ist beidseitig mit Karton ummantelt.
  • Gipsfaserplatten bestehen aus reinem Gips und erhalten dadurch eine höhere Eigenstabilität, aber auch ein höheres Gewicht als die Kartonplatten. Auch hier bildet Karton eine beidseitig schützende Abschlussschicht.

Beide Plattenarten finden im Trockenbau Verwendung und werden aufgrund des geringen Eigengewichts gerne in der Altbausanierung eingesetzt.

Leichtbauwände mit erhöhten Eigenschaften

Sollen leichte Trockenbauwände nicht nur als Raumtrennwände dienen, sondern größere Aufgaben erfüllen, müssen sie entsprechend konstruiert werden. Über mehrlagige Beplankungen und spezielle Feuerschutzplatten entstehen Innenwände, die Brandschutzanforderungen bis F 90 oder mehr erfüllen. Wird für die Wand ein besonders hoher Schallschutz benötigt, wird dies über mehrlagige Beplankungen, mehrschichtige Innendämmungen sowie über eine schalltechnische Entkopplung der Schichten erreicht. 

Albert Kiefer GmbH

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